3 Jahre E-DfZ: Dieter Mertens im Interview

Dieter Mertens fährt seit November 2019 E-DfZ und schätzt sein Automatik E-Auto sehr. Sein Auto hat ihn noch nie im Stich gelassen sagt er. Das in der Debatte viel diskutierte Thema Reichweite ist für Herrn Mertens kein Problem. 

Ist die Reichweite der E Fahrzeuge ausreichend?

Für meine Tätigkeiten im Alltag ist die Reichweite vollkommen ausreichend. In 2,5 Jahren bin ich ca. 12.300 km gefahren, das macht etwa 400km im Monat. Der Renault Zoe hat eine Reichweite von 270-400 km abhängig von den Wetterbedingungen und der Abnutzung. Über Nacht lade ich das Auto an den Ladesäulen der Telekomzentrale voll und habe dadurch auch nie Wartezeiten.

Wie ist der E-Auto Ausbau im DFZ Bereich in Zukunft möglich?

Ich hatte bisher keine Probleme und bin rundum zufrieden. Aber wenn ich jetzt an meine KollegInnen auf dem Land denke, ist es sinnvoll für die, die sich für ein E-DfZ entscheiden, eine Ladestation zuhause zu installieren. Somit ist der Wagen dann morgens immer vollgeladen und es stellt sich auch nicht die Frage, wie man von der Ladesäule aus ohne Auto nach Hause kommt. Aber für KollegInnen, die vom Büro aus losfahren und dort ihr Auto laden können und für die Stadt halte ich die E-Autos für eine optimale Lösung, mit der man nachhaltiger unterwegs ist. 

Ihre Abschließende Einschätzung?

Man ist leiser und nachhaltiger unterwegs. Das Modell kann bedarfsorientiert ausgesucht werden abhängig von Reichweite und benötigtem Stauraum. Damit ist ein E-Dfz für viele eine sinnvolle Sache. Aber entscheidend ist natürlich auch vor allen Dingen die Ladeinfrastruktur in nächster Umgebung und im Büro. Für mich war mein Renault Zoe in den letzten drei Jahren ein zuverlässiges, nachhaltiges, optimales Dienstfahrzeug.